Teeverkostung zum Start der Frühjahrskurse 2013
Mit einer Verkostung chinesischer Tees starteten wir diese Woche die Frühjahrkurse Tai Chi und Qi Gong 2013. Am Ende der Herbstkurse haben mir die Teilnehmer eines Kurses einen Geschenkkorb mit wunderbaren chinesischen Tees geschenkt mit der Bemerkung: „Wir wissen zwar nicht, wie die Tees schmecken, aber Du kennst sie sicher!“
Dem haben wir jetzt abgeholfen! Alle Teilnehmer kennen jetzt den hellgelben, frischen Wu Lu Nebeltee, den weißen Tee und den Jasmin Phönix Pearl Tee.
Wu Lu Nebeltee – „Wu“ bedeutet Bergnebel und „Lu“ steht für die grüne Blattknospe der Teepflanze. Der Nebeltee ist ein handgepflückter Grüntee mit langgestrecktem, dunkelgrünem Blatt. Der Geschmack ist frisch, das Aroma erinnert an Walnüsse, sowohl die Nuss als auch die grüne Schale war herauszuschmecken.
Spannend schmeckte auch der Weiße Drachen Tee „Gestein der Unsterblichkeit“. In der Farbe gedeckter, im Geschmack wärmer, sehr sanft.
Der Name „Weißer Tee“ stammt von dem weißen Flaum der den Knospen der Teepflanze einen silbrigen Glanz verleiht. Ursprünglich stammt er aus der chinesischen Bergregion Fujian im Südosten Chinas, gegenüber von Taiwan. Der Dampf, der diesem Tee entsteigt, wird „Gestein der Unsterblichkeit“ genannt. Oolong ist der schwarze Drachentee.
Für 1 kg Weißen Tee benötigt man ca 30.000 handgepflückte Teeknospen. Der weiße Drache ist eine hochwertige Mischung feinster Weißer Tees, nach überlieferter Methode von Hand hergestellt. Lieblich feiner, duftiger, sanfter und doch intensiver Geschmack mit heller, gold gelber Tasse. Weißer Tee enthält mehr Koffein als Grüner Tee, aber weniger Gerbstoffe und schmeckt daher eher mild und lieblich.
Der Drache ist das traditionelle Fabeltier in China. Er ist ein Glückstier, friedliebend, gütig, intelligent. Er trägt ein Hirschgeweih auf einem Kamelkopf, hat Karpfenschuppen am Bauch und Tigerfüße mit Adlerkrallen. Der Drache ist das Symbol des Kaisers, er steht für göttliche Macht, Stärke, Ruhm, Glück und Weisheit. Alle Chinesen sind Abkömmlinge des Drachens.
Noch einen Drachentee hatten wir in der Verkostung, den Jasmin Dragon Phönix Pearl, eine Rarität aus den Bergen Südost-Chinas. Er verbindet hochwertigen Grüntee mit feinem Jasminaroma. Nur die Blattknospe und die zwei darauffolgenden Blätter eines Triebes werden verwendet. Die perfekte Harmonie zwischen dem grünen Tee und dem zarten Jasmin Aroma entsteht durch die sehr aufwendige Form der Aromatisierung. Hierfür wird der frische Tee auf Gittern ausgebreitet. Die Gitter werden zum Ziehen jeweils im Wechsel mit Jasmin-Gittern übereinander geschichtet. Hierdurch nehmen die Teeblätter ganz langsam das Jasminaroma an. Der Aromatisierungvorgang wird bis zu 15 mal wiederholt. Anschließend werden die Teeblätter zu Kugeln gerollt.
In diesem Sinne: Bis bald bei Tai Chi und Qi Gong – lasst es fließen!

